Kühlmittel – Kfz-Technik, Aufgabe

KühlmittelFlüssigkeitskühlung mittels Kühlmittel hat die Aufgabe, übermäßige Wärme des Verbrennungsmotors zum Kühler und zur Innenraumheizung zu transportieren.
Die Aufgaben des Kühlmittels sind unter anderem Korrosionsschutz, Frostschutz und Ablagerungen ( z. B. Kalk) verhindern.

Die Zusammensetzung des Kühlmittels besteht aus folgenden Komponenten: Basisflüssigkeit (z. B. Ethandiol) mit Additiven (verschiedenen Zusätzen) und Wasser. Das verwendete Wasser sollte sauber, kalkarm und mit niedrigem Salzgehalt sein. Die Zusätze schützen gegen Korrosion, Schaumbildung, Ablagerung und Überhitzung. Der Anteil an Gefrierschutzmittel sollte ca. 40 – 50 % betragen. Damit erreicht man einen Frostschutz von -25 Grad bis – 37 Grad.

Welcher Frostschutz für Ihr Fahrzeug der Richtige ist, steht in der Bedienungsanleitung. Die Angaben des Fahrzeugherstellers sind unbedingt zu beachten. Die Verwendung eines falschen Mittels kann zu Schäden an Wasserpumpe, Kühler, Schläuchen oder Zylinderkopfdichtung führen. Im schlimmsten Fall kann es durch die schleichenden Schädigungen zu einem Motorschaden kommen. Werden unterschiedliche

Kühlerschutzmittel gemischt, kann dies zu einer aufhebenden Wirkung der zugesetzten Additive führen.

Der Austausch des Kühlmittels sollte alle 2 bis 4 Jahre erfolgen, da die Zusätze im Kühlmittel durch die hohe Wärmebelastung langsam abgebaut werden. Der Stand der Kühlflüssigkeit sollte regelmäßig überprüft werden, da ein Kühlmittelverlust auf einen Schaden im Kühlsystem hinweisen kann, zum Beispiel poröse Schläuche, ein undichter Kühler oder eine defekte Zylinderkopfdicht.

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